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AlteHerren2009

 

Für alle über 35jährigen in Edermünde, die Lust auf Fußball und Gemeinschaft haben:

Training ist immer Mittwoch um 18:30 Uhr auf dem Sportplatz in Grifte.

 

Neulinge sind gerne gesehen und Herzlich Willkommen 

Nachlese: Alte Herren des FC standfest im Weimarer Stangenwald!

 

14 Mitglieder der Alten Herren des FC Edermünde machten sich am 30.04.2010 vom Hauptbahnhof Guxhagen auf, die Kulturstadt Weimar zu erkunden. Geführt vom Weimaraner Burkhard Höhne, erreichte man nach einer kurzweiligen Bahnfahrt die Metropole Thüringens! Als erstes bezog der FC Tross sein Quartier, was standesgemäß im Hotel „Kaiserin Augusta" gebucht war. Nachdem die Quartiereinteilung geklärt war, machte man sich sofort auf, die Spuren Goethes und Schillers zu finden. Es ist nicht genau überliefert woran es lag, jedoch wurde die Spurensuche schon nach wenigen Metern unterbrochen, um eine echte Thüringer Bratwurst zu genießen, garniert mit einigen Litern ortsüblichen Gerstensaft. Durch die Auswirkungen des Gerstensaftes, entschied man sich die kulturellen Highlights der Stadt zunächst nicht weiter zu verfolgen, sondern viel mehr die kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen.  Am Abend wurde kurzfristig ein Bowling Turnier durchgeführt. Hier machte der FC, bis auf wenige Ausnahmen, eine sehr gute Figur. Am Ende stand fest, noch nie hatten Edermünder Bowling Spieler bei einem Auswärtsspiel in Weimar so viele Punkte geworfen!!! Spät am Abend steuerte man dann noch einen Irish Pup an,  eher man sich Richtung Hotel aufmachte. In jenem Irish.Pup ist übrigens der berühmte Butzi-Park entstanden. Regelmäßige Besucher der FC Heimspiele wissen worum es an dieser Stelle geht! Auf dem Heimweg wurde anschließend den Weimaraner lautstark mitgeteilt, des der FC Edermünde nun in der Stadt ist, was aber zu keiner nennenswerten Reaktion auf Weimaraner Seite führte. Kurz vor dem Hotel kam der FC Tross dann ins Stocken. Ein merkwürdiger Stangenwald stand den FC Männern im Weg. Nach anfänglicher Verwunderung und Zurückhaltung, bei einigen Kulturfahrern kann es auch Angst gewesen sein, schaffte man es aber den engen Stangenwald souverän bis zum Morgengrauen zu durchlaufen.

Am zweiten Tag lichteten sich beim Frühstück zunächst die Reihen. Einige FCler waren durch den anspruchsvollen nächtlichen Stangenlauf angeschlagen und mussten zunächst im Hotel bleiben und sich pflegen lassen.

Eigentlich sollte am zweiten Tag das obligatorische Fußballspiel einer Alten Herren Fahrt stattfinden, doch leider sagten alle potentiellen Opfer dem FC im Vorfeld ab. Woran lag das? Vermutlich hat es sich inzwischen bis Weimar rumgesprochen, welche Leistungsstärke die FC Alte Herren hat, immerhin ist man seit März 2009 ungeschlagen!!!

Aber auch ohne Fußballspiel wurde dieser Tag für viele ein denkwürdiger Tag. Mit reduziertem Kader machte man sich am frühen Morgen auf, um an einer Stadtführung teilzunehmen. Vor dem Nationaltheater wurde der FC Tross von einer charmanten Stadtführerin empfangen, die es in den folgenden zwei Stunden tatsächlich schaffte, die Stadt Weimar, aber speziell auch die Lebensgeschichte Goethes und Schillers den FClern näher zu bringen. Nach einem guten Mittagsessen im Ratskeller, folgte der zweite Teil des kulturellen Teils dieser Fahrt, eine Busfahrt zum Schloss Belvedere. Bedingt durch den gleichzeitig ausgetragenen vorletzten Bundesligaspieltag, entschied sich ein Teil der Gruppe schweren Herzens auf die Busfahrt zu verzichten und lieber dem S04 die Daumen zu drücken. Dieses Unterfangen gelang bekanntlich nicht und Deutschland muss eine weiter Bayrische Meisterschaft verkraften!

Nach zwei Stunden traf man sich wieder und beschloss, die kulturellen Eindrücke des Tages, sowie die glückliche und völlig überraschende Meisterschaft des FC Bayern, auf dem Hotelzimmer sacken zu lassen. Leider wurde ein Teil der Gruppe auf dem Weg ins Hotel von einem 1,- Euro Pup angezogen, so dass die Entspannungsstunde auf dem Hotelzimmer für diesen Teil der Reisegruppe leider entfallen musste. Andererseits war das Angebot 0,4 Liter Limonade für 1,- Euro aber auch so attraktiv, dass man die Entscheidung der abtrünnigen FCler schon verstehen kann.

Abends sammelte man sich dann zum finalen Kulturrundgang. In einer sehr gemütlichen Kulturgaststätte ließ man es sich gut gehen, genoss das Essen und die ortsüblichen Getränke. Unter anderem war der sogenannte „Aeromatik Likör" ein absoluter Renner. Nach einer nur mäßig gelungenen Schlagzeug Einlage von „Wilhelm Tell", auch Katzenlothar genannt, griff der Wirt des Hauses persönlich zu den Stöcken und gab dem FC ein beeindruckendes Privatkonzert. Von so viel Muse inspiriert, stimmten die FCler, unter der Leitung von FC-Chorleiter Ottfried Krug, einige bekannte Lieder an, an dessen Ende der FC das Lokal für sich alleine hatte.

Als der Morgen graute, machten man sich auf dem Heimweg, doch wie am Vortag, so war auch diesmal wieder dieser merkwürdige Stangenwald den Heimkehrern im Weg. Diesmal war es für die FC Oldies aber reine Routine, man durchdrang den Stangenwald emotionslos und erreichte gesund das Hotel. Einige Herren waren zu früher Stunde noch nicht in Stimmung ins Bett zu gehen und entschieden sich, den Sportkameraden Fehr noch einen Besuch abzustatten. Dieser hatte das Glück, dass er zusammen mit Chorleiter Krug das Zimmer teilte. Da der Sportkamerad Fehr den Stangenwald deutlich schneller absolvierte, als die restlichen, teilweise etwas ungeübt wirkenden Kulturfahrer, war er bereits früher auf dem Zimmer und eingeschlafen. Dieser verdiente friedliche Schlaf wurde dann jäh unterbrochen, durch den ungestüm hereinstürmenden Katzenlothar.

Als Entschädigung spendierte der Sportkamerad Hochhuth dem verbliebenem Haufen ein Gläschen von einer Original Grifter Delikatesse „2 Flaschen Jim Beam, gemixt mit einer Farbstoff Tablette, in einer gammligen 1,5 Liter Cola Flasche", was bei dem ein oder anderen doch zu einer teilweisen Gesichtslähmung führte.

Es war schon etwas verwunderlich, doch am nächsten Morgen schafften es alle Teilnehmer rechtzeitig zur Abfahrt am Bahnhof zu sein. Und so erreichten die Kulturfahrer zwar etwas müde, aber planmäßig wieder den Hauptbahnhof Guxhagen. Anschließend führte der Weg zu den jungen Wilden des FC, um diese zu unterstützen, damit die in Weimar schon lautstark angekündigte Meisterschaft des FCE auch Wirklichkeit wird!

Fazit:

Es war wieder einmal eine sehr schöne Kulturfahrt, die wie schon in den Vorjahren, durch viel Spaß und einer tollen Kameradschaft gekennzeichnet war. Schade für alle die nicht teilnehmen konnte oder wollten, den sie haben definitiv etwas verpasst. Aber kein Grund zur Trauer, auch im nächsten Jahr wird es eine Kulturfahrt der Alten Herren geben, zu der schon jetzt alle recht herzlich eingeladen sind!

 
 

19 Alte Herren auf Kulturfahrt!

Nachlese zur Alten Herren Fahrt des FC Edermünde 2009

Am letzten März Wochenende machten sich 19 alte Männer des FC Edermünde zur Kulturfahrt in die 1000jährige Kaiserstadt Goslar auf. Pünktlich ging es am Freitag, den 27.03.2009 um 10:52 Uhr vom Gleis 4 des Grifter Hauptbahnhofs los. Der erste Stopp zum Umsteigen stand am Kasseler Kulturbahnhof auf dem Programm. Dort wurde man, trotz des Namens Kulturbahnhof, leider zum Thema Kultur nicht fündig und so ging es weiter mit der Regionalbahn nach Göttingen. Auf dieser Strecke stand den Männern des FC Edermünde dann schnell der Schweiß im Gesicht. Als der Zugführer die Fahrgäste mit dem Hinweis auf einen technischen Defekt der Bremsen bat, die Plätze nicht zu verlassen und sich auf eine abrupte Vollbremsung einzustellen, klammerte man sich verängstigt an den Sitzen fest. Überraschenderweise hielt die Technik bis Göttingen doch durch und so konnte man mit zitternden Knien in Göttingen erneut umsteigen. Nach einem weiteren Umsteigestopp in Kreiensen, war um 14:22 Uhr endlich das Ziel Goslar Hauptbahnhof erreicht.

Sofort nach der Ankunft ging es zu einem ersten intensiven Stadtrundgang. Glücklicherweise war das Wetter an diesem Wochenende so, dass man auch die größten körperlichen Anstrengungen unternehmen konnte ohne Schweißausbrüche zu bekommen! Und so ging es entspannt quer durch das Weltkulturerbe der Goslarer Altstadt, über das Wahrzeichen der Stadt Goslar der Kaiserpfalz, zum ersten historischen Umtrunk in eine gemütliche Altstadtkneipe.

Etwas müde und erschlagen von den kulturellen Eindrücken, schmeckte das Bier dennoch so gut, dass man daraus genug Kraft gewinnen konnte um die letzte Herausforderung des Tages zu meistern. Der Fußmarsch zum Hotel! Pünktlich zur Happy Hour wurde das 4 Sterne Hotel dann auch erreicht.Leider blieb für den ein oder anderen beim Einchecken nur wenig Zeit das Zimmer zu beziehen und vor allem sich die Lage und Nummer des jeweiligen Zimmers zu merken, bevor es in die 3stündige Happy Hour Schlacht ging, was es am späteren Abend noch zu kleineren Problemen führen sollte.

Nachdem die Happy Hour Getränke Karte rauf und runter probiert wurde, ging es anschließend in die Hotel Disco. Dort zeigten die Anstrengungen des ersten Tages dann bei vielen schnell ihre Wirkung, so dass die meisten schon früh den Rat der sportlichen Leitung folgten, und das Bett aufsuchten. Schließlich stand am nächsten Tag ja noch der sportliche Vergleich im dem SC Goslar/Sudmerberg auf dem Programm und eine professionelle Vorbereitung ist Grundlage jeden Erfolges. Einige Kulturfahrer, darunter auch die Reiseleitung, standen zu diesem Zeitpunkt aber schon unter dem Einfluss eines französichen Likörs. Die Folge war, dass die Nacht für einige doch etwas kurz wurde und auch nicht unbedingt jeder, das ihm zu gedachte Bett erreichte, da sich hier das schnelle Einchecken und die Größe des Hotels doch negativ bei der Zimmersuche auswirkten.

Doch die Edermünder Alten Herren sind in jeder Lebenslage hart im nehmen und letztendlich fand jeder ein Plätzchen zum schlafen. Am nächsten Morgen standen, dank intensiver medikamentöser Behandlung, alle pünktlich vor dem Hotel und machten sich auf zum nächsten kulturellen Highlight. Der Besuch des Erzbergwerkes Ramelsberg stand auf dem Programm. Ziel war es die Erzförderung im Mittelalter kennen zu lernen. Die Arbeitsbedingungen und die eingesetzte Technik im Mittelalter beeindruckten sehr. Umso mehr, da bei dem ein oder anderen der Vorabend die Wirkung erzielte, dass man sich körperlich selber auf Mittelalter Niveau fühlte! Enge niedrige Gänge, steile lange Treppen und das tragen eines Helms, wirkten auf den Zustand einiger Fahrtteilnehmer nicht gesundheitsförderlich. Aber es hielten alle durch und erreichten gesund und mehr oder weniger munter das Tageslicht. Nach einer kleinen Pause ging es nun zum Höhepunkt der Reise, es stand der sportliche Vergleich mit dem SC Goslar/Sudmerberg auf dem Programm (siehe Extra Spielbericht)

Abends waren dann wieder 3 Stunden Happy Hour angesagt, und anschließend verfolgte man gemeinsam den Galauftritt der DFB Elf gegen Lichtenstein. Wie genau der Abend endete ist leider nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Am Sonntagmorgen waren dann erneut alle Mann zum Frühstück an Bord. Anschließend folgte ein ausgiebiger Stadtrundgang, ehe die Rückfahrt anstand.

Um 16:52 Uhr war dann am Gleis 3 des Grifter Hauptbahnhofs die diesjährige Alte Herren Fahrt auch schon wieder beendet. Drei ereignisreiche Tage waren zu Ende, in denen viel Spaß und tolle Kameradschaft die Tage prägten.

Für den FC auf Reisen:

 Gruppenbild_vor_Hotel 1

h.v.l. Ottfried Krug, Uwe Fehr, Ulli Behrendt, Burkhard Höhne, Thomas Leidheiser, Hartmut Krug, Mario Träbing, Matthias Umbach, Michael Werner, Helmut Horn, Lothar Hochhuth, Lothar Schwalm, Erich Umbach, Karsten Blum, Heiko Petersen

v.v.l. Albert Valentin, Frank Möller, Hans-Walter Wachsmuth, Jörg Klinkenberg

 

 

 

 

Alte Herren
Leitung: Matthias Umbach und Lothar Schwalm 
 
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