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Für alle über 35jährigen in Edermünde, die Lust auf Fußball und
Gemeinschaft haben:
Training ist immer Mittwoch um 18:30 Uhr auf dem Sportplatz
in Grifte.
Neulinge
sind gerne gesehen und Herzlich Willkommen
Nachlese: Alte Herren
des FC standfest im Weimarer Stangenwald!
14 Mitglieder der Alten Herren des FC Edermünde machten sich
am 30.04.2010 vom Hauptbahnhof Guxhagen auf, die Kulturstadt Weimar zu
erkunden. Geführt vom Weimaraner Burkhard Höhne, erreichte man nach einer kurzweiligen
Bahnfahrt die Metropole Thüringens! Als erstes bezog der FC Tross sein
Quartier, was standesgemäß im Hotel „Kaiserin Augusta" gebucht war. Nachdem die
Quartiereinteilung geklärt war, machte man sich sofort auf, die Spuren Goethes und
Schillers zu finden. Es ist nicht genau überliefert woran es lag, jedoch wurde
die Spurensuche schon nach wenigen Metern unterbrochen, um eine echte Thüringer
Bratwurst zu genießen, garniert mit einigen Litern ortsüblichen Gerstensaft. Durch
die Auswirkungen des Gerstensaftes, entschied man sich die kulturellen
Highlights der Stadt zunächst nicht weiter zu verfolgen, sondern viel mehr die
kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen.
Am Abend wurde kurzfristig ein Bowling Turnier durchgeführt. Hier machte
der FC, bis auf wenige Ausnahmen, eine sehr gute Figur. Am Ende stand fest,
noch nie hatten Edermünder Bowling Spieler bei einem Auswärtsspiel in Weimar so
viele Punkte geworfen!!! Spät am Abend steuerte man dann noch einen Irish Pup
an, eher man sich Richtung Hotel
aufmachte. In jenem Irish.Pup ist übrigens der berühmte Butzi-Park entstanden.
Regelmäßige Besucher der FC Heimspiele wissen worum es an dieser Stelle geht!
Auf dem Heimweg wurde anschließend den Weimaraner lautstark mitgeteilt, des der
FC Edermünde nun in der Stadt ist, was aber zu keiner nennenswerten Reaktion
auf Weimaraner Seite führte. Kurz vor dem Hotel kam der FC Tross dann ins
Stocken. Ein merkwürdiger Stangenwald stand den FC Männern im Weg. Nach
anfänglicher Verwunderung und Zurückhaltung, bei einigen Kulturfahrern kann es
auch Angst gewesen sein, schaffte man es aber den engen Stangenwald souverän
bis zum Morgengrauen zu durchlaufen.
Am zweiten Tag lichteten sich beim Frühstück zunächst die
Reihen. Einige FCler waren durch den anspruchsvollen nächtlichen Stangenlauf
angeschlagen und mussten zunächst im Hotel bleiben und sich pflegen lassen.
Eigentlich sollte am zweiten Tag das obligatorische Fußballspiel
einer Alten Herren Fahrt stattfinden, doch leider sagten alle potentiellen
Opfer dem FC im Vorfeld ab. Woran lag das? Vermutlich hat es sich inzwischen
bis Weimar rumgesprochen, welche Leistungsstärke die FC Alte Herren hat,
immerhin ist man seit März 2009 ungeschlagen!!!
Aber auch ohne Fußballspiel wurde dieser Tag für viele ein
denkwürdiger Tag. Mit reduziertem Kader machte man sich am frühen Morgen auf,
um an einer Stadtführung teilzunehmen. Vor dem Nationaltheater wurde der FC
Tross von einer charmanten Stadtführerin empfangen, die es in den folgenden
zwei Stunden tatsächlich schaffte, die Stadt Weimar, aber speziell auch die
Lebensgeschichte Goethes und Schillers den FClern näher zu bringen. Nach einem
guten Mittagsessen im Ratskeller, folgte der zweite Teil des kulturellen Teils
dieser Fahrt, eine Busfahrt zum Schloss Belvedere. Bedingt durch den gleichzeitig
ausgetragenen vorletzten Bundesligaspieltag, entschied sich ein Teil der Gruppe
schweren Herzens auf die Busfahrt zu verzichten und lieber dem S04 die Daumen
zu drücken. Dieses Unterfangen gelang bekanntlich nicht und Deutschland muss
eine weiter Bayrische Meisterschaft verkraften!
Nach zwei Stunden traf man sich wieder und beschloss, die
kulturellen Eindrücke des Tages, sowie die glückliche und völlig überraschende
Meisterschaft des FC Bayern, auf dem Hotelzimmer sacken zu lassen. Leider wurde
ein Teil der Gruppe auf dem Weg ins Hotel von einem 1,- Euro Pup angezogen, so
dass die Entspannungsstunde auf dem Hotelzimmer für diesen Teil der Reisegruppe
leider entfallen musste. Andererseits war das Angebot 0,4 Liter Limonade für 1,-
Euro aber auch so attraktiv, dass man die Entscheidung der abtrünnigen FCler
schon verstehen kann.
Abends sammelte man sich dann zum finalen Kulturrundgang. In
einer sehr gemütlichen Kulturgaststätte ließ man es sich gut gehen, genoss das
Essen und die ortsüblichen Getränke. Unter anderem war der sogenannte „Aeromatik
Likör" ein absoluter Renner. Nach einer nur mäßig gelungenen Schlagzeug Einlage
von „Wilhelm Tell", auch Katzenlothar genannt, griff der Wirt des Hauses persönlich
zu den Stöcken und gab dem FC ein beeindruckendes Privatkonzert. Von so viel
Muse inspiriert, stimmten die FCler, unter der Leitung von FC-Chorleiter
Ottfried Krug, einige bekannte Lieder an, an dessen Ende der FC das Lokal für
sich alleine hatte.
Als der Morgen graute, machten man sich auf dem Heimweg,
doch wie am Vortag, so war auch diesmal wieder dieser merkwürdige Stangenwald
den Heimkehrern im Weg. Diesmal war es für die FC Oldies aber reine Routine, man
durchdrang den Stangenwald emotionslos und erreichte gesund das Hotel. Einige
Herren waren zu früher Stunde noch nicht in Stimmung ins Bett zu gehen und
entschieden sich, den Sportkameraden Fehr noch einen Besuch abzustatten. Dieser
hatte das Glück, dass er zusammen mit Chorleiter Krug das Zimmer teilte. Da der
Sportkamerad Fehr den Stangenwald deutlich schneller absolvierte, als die
restlichen, teilweise etwas ungeübt wirkenden Kulturfahrer, war er bereits
früher auf dem Zimmer und eingeschlafen. Dieser verdiente friedliche Schlaf wurde
dann jäh unterbrochen, durch den ungestüm hereinstürmenden Katzenlothar.
Als Entschädigung spendierte der Sportkamerad Hochhuth dem
verbliebenem Haufen ein Gläschen von einer Original Grifter Delikatesse „2
Flaschen Jim Beam, gemixt mit einer Farbstoff Tablette, in einer gammligen 1,5
Liter Cola Flasche", was bei dem ein oder anderen doch zu einer teilweisen
Gesichtslähmung führte.
Es war schon etwas verwunderlich, doch am nächsten Morgen
schafften es alle Teilnehmer rechtzeitig zur Abfahrt am Bahnhof zu sein. Und so
erreichten die Kulturfahrer zwar etwas müde, aber planmäßig wieder den Hauptbahnhof
Guxhagen. Anschließend führte der Weg zu den jungen Wilden des FC, um diese zu
unterstützen, damit die in Weimar schon lautstark angekündigte Meisterschaft des
FCE auch Wirklichkeit wird!
Fazit:
Es war wieder einmal eine sehr schöne Kulturfahrt, die wie
schon in den Vorjahren, durch viel Spaß und einer tollen Kameradschaft
gekennzeichnet war. Schade für alle die nicht teilnehmen konnte oder wollten,
den sie haben definitiv etwas verpasst. Aber kein Grund zur Trauer, auch im
nächsten Jahr wird es eine Kulturfahrt der Alten Herren geben, zu der schon
jetzt alle recht herzlich eingeladen sind!
19 Alte Herren auf
Kulturfahrt!
Nachlese zur Alten
Herren Fahrt des FC Edermünde 2009
Am letzten März Wochenende machten
sich 19 alte Männer des FC Edermünde zur Kulturfahrt in die
1000jährige Kaiserstadt Goslar auf. Pünktlich ging es am Freitag,
den 27.03.2009 um 10:52 Uhr vom Gleis 4 des Grifter Hauptbahnhofs
los. Der erste Stopp zum Umsteigen stand am Kasseler Kulturbahnhof
auf dem Programm. Dort wurde man, trotz des Namens Kulturbahnhof,
leider zum Thema Kultur nicht fündig und so ging es weiter mit der
Regionalbahn nach Göttingen. Auf dieser Strecke stand den Männern
des FC Edermünde dann schnell der Schweiß im Gesicht. Als der
Zugführer die Fahrgäste mit dem Hinweis auf einen technischen
Defekt der Bremsen bat, die Plätze nicht zu verlassen und sich auf
eine abrupte Vollbremsung einzustellen, klammerte man sich
verängstigt an den Sitzen fest. Überraschenderweise hielt die
Technik bis Göttingen doch durch und so konnte man mit zitternden
Knien in Göttingen erneut umsteigen. Nach einem weiteren
Umsteigestopp in Kreiensen, war um 14:22 Uhr endlich das Ziel Goslar
Hauptbahnhof erreicht.
Sofort nach der Ankunft ging es zu
einem ersten intensiven Stadtrundgang. Glücklicherweise war das
Wetter an diesem Wochenende so, dass man auch die größten
körperlichen Anstrengungen unternehmen konnte ohne Schweißausbrüche
zu bekommen! Und so ging es entspannt quer durch das Weltkulturerbe
der Goslarer Altstadt, über das Wahrzeichen der Stadt Goslar der
Kaiserpfalz, zum ersten historischen Umtrunk in eine gemütliche
Altstadtkneipe.
Etwas müde und erschlagen von den
kulturellen Eindrücken, schmeckte das Bier dennoch so gut, dass man
daraus genug Kraft gewinnen konnte um die letzte Herausforderung des
Tages zu meistern. Der Fußmarsch zum Hotel! Pünktlich zur Happy
Hour wurde das 4 Sterne Hotel dann auch erreicht.Leider blieb für
den ein oder anderen beim Einchecken nur wenig Zeit das Zimmer zu
beziehen und vor allem sich die Lage und Nummer des jeweiligen
Zimmers zu merken, bevor es in die 3stündige Happy Hour Schlacht
ging, was es am späteren Abend noch zu kleineren Problemen führen
sollte.
Nachdem die Happy Hour Getränke Karte
rauf und runter probiert wurde, ging es anschließend in die Hotel
Disco. Dort zeigten die Anstrengungen des ersten Tages dann bei
vielen schnell ihre Wirkung, so dass die meisten schon früh den Rat
der sportlichen Leitung folgten, und das Bett aufsuchten. Schließlich
stand am nächsten Tag ja noch der sportliche Vergleich im dem SC
Goslar/Sudmerberg auf dem Programm und eine professionelle
Vorbereitung ist Grundlage jeden Erfolges. Einige Kulturfahrer,
darunter auch die Reiseleitung, standen zu diesem Zeitpunkt aber
schon unter dem Einfluss eines französichen Likörs. Die Folge war,
dass die Nacht für einige doch etwas kurz wurde und auch nicht
unbedingt jeder, das ihm zu gedachte Bett erreichte, da sich hier das
schnelle Einchecken und die Größe des Hotels doch negativ bei der
Zimmersuche auswirkten.
Doch die Edermünder Alten Herren sind
in jeder Lebenslage hart im nehmen und letztendlich fand jeder ein
Plätzchen zum schlafen. Am nächsten Morgen standen, dank intensiver
medikamentöser Behandlung, alle pünktlich vor dem Hotel und machten
sich auf zum nächsten kulturellen Highlight. Der Besuch des
Erzbergwerkes Ramelsberg stand auf dem Programm. Ziel war es die
Erzförderung im Mittelalter kennen zu lernen. Die Arbeitsbedingungen
und die eingesetzte Technik im Mittelalter beeindruckten sehr. Umso
mehr, da bei dem ein oder anderen der Vorabend die Wirkung erzielte,
dass man sich körperlich selber auf Mittelalter Niveau fühlte! Enge
niedrige Gänge, steile lange Treppen und das tragen eines Helms,
wirkten auf den Zustand einiger Fahrtteilnehmer nicht
gesundheitsförderlich. Aber es hielten alle durch und erreichten
gesund und mehr oder weniger munter das Tageslicht. Nach einer
kleinen Pause ging es nun zum Höhepunkt der Reise, es stand der
sportliche Vergleich mit dem SC Goslar/Sudmerberg auf dem Programm
(siehe Extra Spielbericht)
Abends waren dann wieder 3 Stunden
Happy Hour angesagt, und anschließend verfolgte man gemeinsam den
Galauftritt der DFB Elf gegen Lichtenstein. Wie genau der Abend
endete ist leider nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Am
Sonntagmorgen waren dann erneut alle Mann zum Frühstück an Bord.
Anschließend folgte ein ausgiebiger Stadtrundgang, ehe die Rückfahrt
anstand.
Um 16:52 Uhr war dann am Gleis 3 des
Grifter Hauptbahnhofs die diesjährige Alte Herren Fahrt auch schon
wieder beendet. Drei ereignisreiche Tage waren zu Ende, in denen viel
Spaß und tolle Kameradschaft die Tage prägten.
Für den FC auf Reisen:
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h.v.l. Ottfried Krug, Uwe Fehr, Ulli
Behrendt, Burkhard Höhne, Thomas Leidheiser, Hartmut Krug, Mario
Träbing, Matthias Umbach, Michael Werner, Helmut Horn, Lothar
Hochhuth, Lothar Schwalm, Erich Umbach, Karsten Blum, Heiko Petersen
v.v.l. Albert Valentin, Frank Möller,
Hans-Walter Wachsmuth, Jörg Klinkenberg
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Leitung: Matthias Umbach und Lothar Schwalm
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